Das
DNS stellt eine hierarchische Baumstruktur dar. Unterhalb der Wurzel
liegen die Top Level Domains (TLD), darunter die Second
Level Domains, darunter die Sub Level Domain
(SLD), die den eigentlichen Domainnamen beschreibt, und schließlich der Hostname. Die einzelnen
Namensbereiche werden im DNS mit Hilfe eines Punktes voneinander
abgetrennt. So ergibt sich dann folgender Aufbau eines volständigen
DNS-Namens:
| Protokoll |
Host |
|
SLD |
|
Second LD |
|
TLD |
 |
| http:// |
www |
. |
users |
. |
comcity |
. |
de |
 |
| http:// |
www |
. |
m-duewel |
. |
|
|
de |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Ein
Protokoll (engl.: protocol) enthält Standards für
die kontrollierte Übermittlung von Daten (DFÜ = Datenfernübertragung). In
Protokollen wird beispielsweise die Datenstruktur, der Aufbau
der Datenpakete und die Codierung festgelegt.
(Quelle: www.net-lexikon.de) |
Domainnamen können bei Internetdienstanbietern wie "united-domains",
"1&1",
"Strato",
"Freenet"
u.v.a. angemeldet werden.
Das Domain Name System soll sicherer werden
Dazu hat die deutsche Domain-Verwaltung DENIC eG zusammen mit ECO, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft eV sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Infor-mationstechnik (BSI) einen Testversuch für die Protokollerweiterung DNSSEC gestartet.
DNSSEC steht für Domain Name System SECurity Extensions. DENIC definiert DNSSEC als eine "Protokollerweiterung, die das Domain Name System (DNS) um Quellenauthenti-sierung ergänzt". Das bedeutet, mittels Public-Key-Technologie kann sichergestellt werden, dass eine Antwort des DNS genau den Informationen entspricht, die der verantwortliche Zonenverwalter in das System eingepflegt hat." Praktisch ausgedrückt: ein DNS-Teilnehmer (also zum Beispiel jeder Nutzer von Domainnamen) kann mittels DNSSEC verifizieren, dass der Server, mit dem er kommuniziert, auch tatsächlich der ist, der er vorgibt zu sein, und dass empfangene DNS-Nachrichten auf dem Transportweg nicht verfälscht wurden. Phishing oder Domain-Hijacking kann man damit allerdings nicht verhindern.
Bevor DNSSEC eingeführt wird, gilt es jedoch, zahlreiche technische, organisatorische und ökonomische Fragen zu klären. Dabei helfen soll ein DNSSEC-Testbed, in dem praxisrelevante Szenarien getestet werden können. Dazu baut DENIC parallel zum aktuellen Nameservice für .de-Domains einen weiteren Nameservice auf. Den Regis-traren wird ein erweiterter Zugang zum .de-System zur Verfügung gestellt, über den sie konfigurierbar selbst DNSSEC nutzen und anbieten können. Auch für Endgeräte steht so eine Testmöglichkeit bereit. Regelmäßige DNSSEC-Gesprächsrunden sollen dafür sorgen, dass ein permanenter Erfahrungsaustausch stattfindet.
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